Ingwer-Kurkuma Tee

Unter Gesund­heits­be­wuss­ten ist die Mischung aus Kurkuma und Ingwer bereits lange bekannt. Wir haben hier ein Rezept für eine die beiden indischen Rizome (Wurzel­stö­cke). In dieser Tee Zuberei­tung zeigen sie was in ihnen Steckt und entwi­ckeln sich zu einem Energie geben­den und wohlschme­cken­den Tee.

Zutaten:

1 TL Ingwer­pul­ver bzw. ein paar Schei­ben Ingwer­wur­zel
1 TL Kurkuma­pul­ver bzw. ein paar Schei­ben Kurku­ma­wur­zel
1/2 TL Zimt oder kl. Zimtstange
1/2 Zitrone / Orange ausge­presst
1 Prise Pfeffer ( am Besten frisch gemah­len)
1 TL Honig oder Agavendicksaft

Das ganze mit heißem Wasser aufgie­ßen oder alter­na­tiv etwas heißes Wasser mit Kokos,- oder Mandelmilch.

5 Atemtechniken für ein natürliches Wohlbefinden

Diese Atemtech­ni­ken sind eine ausge­zeich­nete Ergän­zung zu anderen Behand­lun­gen. Diese Atemtech­ni­ken gegen Stress sind sehr wirksam und perfekte Übungen die dabei helfen das man sich entspan­nen, wieder zu sich findet, sich ordnen und neu ausrich­ten kann.

1. Atemtechniken gegen Stress: ich konzentriere mich auf ein Wort und atme…

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Foto von Artem Beliai­kin von Pexels

Diese einfa­che und effek­tive Technik kann helfen, den Blutdruck zu reduzie­ren, indem man sich auf ein Wort konzen­triert, um den Lärm seiner Gedan­ken zu löschen, die zu Stress oder Nervo­si­tät führen. 

Sobald man im inneren Ausgleich und Ruhe findet, beginnt man mit der Atemtech­nik. Anschlie­ßend erklä­ren wir die Methode Schritt für Schritt:

  • Setze dich bequem mit aufrech­tem Rücken auf einen Stuhl oder eine Bank
  • Wähle dann ein Wort (Wind, Harmo­nie, Gleich­ge­wicht, Frieden, Ruhe, Fließen, …)
  • Wieder­hole das Wort dann langsam bis in deinem Geist ein Bild entsteht
  • Atme dann tief ein
  • Halte den Atem 4 Sekun­den lang an, danach atmest du mehrere Sekun­den lang aus

Wir empfeh­len auch diesen Beitrag: Natür­li­che Salbe zur Befrei­ung der Atemwege von bessergesundleben.de

2. Atemtechniken gegen Stress: Kühlung und Beruhigung

Diese Technik ist kurios, doch sehr nützlich und wirksam, um den Herzrhyth­mus zu reduzie­ren und den Geist zu beruhi­gen. Es handelt sich um eine Yoga-Übung, die Sheetali genannt wird. Dieses sanskri­ti­sche Wort bedeu­tet “beruhi­gend”, “abküh­lend”, “harmo­ni­sie­rend”.

So wird diese Übung durchgeführt:

  • Setze dich mit gerader Wirbel­säule auf einen Stuhl oder eine Bank.
  • Entspanne dann Schul­tern und Arme.
  • Dann atme langsam ein und entspanne dich.
  • Danach streckst du die Zunge aus, sodass sie etwas über die Lippen hervor­ragt und rollst sie zu einem “U”.
  • Atme 5 Sekun­den lang ein und konzen­triere dich dann dabei ganz intensiv.
  • Danach schließt du den Mund ruhig und spürst eine angenehme Frische in deinem Inneren.

3. Atemtechniken gegen Stress: Reduziere Stress in nur 5 Minuten!

Diese einfa­che Übung hilft, die Atmung zu harmo­ni­sie­ren und mentale Ruhe zu finden.

Führe sie wie folgt durch:

  • Setze dich bequem mit geradem Rücken auf einen Stuhl oder eine Bank.
  • Neige deinen Kopf dann sanft nach hinten.
  • Schließe dann die Augen und lege deine Hände entspannt auf die Knie.
  • Atme dann fünf Mal so langsam wie möglich ein und aus.
  • Die Atmun­gen sollen hörbar sein, du kannst die Lippen zu einem “O” formen, um die Luft auszulassen.

4. Atemtechniken gegen Stress: Bauchatmung

Die Bauch­at­mung oder Zwerch­fell­at­mung zählt zu den bekann­tes­ten Techni­ken. Sie ist nicht nur sehr nützlich, um Stress zu reduzie­ren, sondern bringt überdies auch Körper und Geist in Einklang.

Führe diese Atmung wie folgt durch:

  • Eine Hand liegt auf deiner Brust, die andere auf deinem Bauch.
  • Atme dann tief durch die Nase ein, sodass du spürst, dass sich das Zwerch­fell (nicht die Brust) weitet.
  • Halte die Luft ein paar Sekun­den lang und atme danach wieder tief aus.
  • Wieder­hole diese Technik 10 Minuten lang und du wirst sehen, dass dein Geist klarer wird und dein Herz Ausgleich findet.

5. Atemtechniken gegen Stress: wechselnde Nasenatmung

Atemtechniken-Yoga

Diese Technik ist sehr nützlich, um Stress zu reduzie­ren, kann jedoch auch deine Schlaf­qua­li­tät verbessern.

Diese Wechsel­at­mung wird im Yoga Anuloma Viloma genannt. Wir empfeh­len dir, diese Technik im Bett eine halbe Stunde vor der Nacht­ruhe durchzuführen.

Du kannst dich so besser entspan­nen, die nächt­li­che Erholung verbes­sern und am nächs­ten Morgen mit entspann­ter aufstehen.

Befolge folgende Schritte:

  • Du sitzt bequem mit aufrech­tem Rücken im Bett.
  • Entspanne dich ein paar Minuten lang.
  • Anschlie­ßend führst du den rechten Daumen zur Nase und deckst damit das rechte Nasen­loch zu.
  • Atme dann mit dem linken Nasen­loch tief ein.
  • Sobald du keine Luft mehr aufneh­men kannst, verdeckst du das linke Nasen­loch mit dem rechten Ringfinger.
  • Atme dann durch das rechte Nasen­loch aus.
  • Danach beginnst du auf der linken Seite und wieder­holst die Übung genau umgekehrt.

Prakti­ziere diese Atemtech­ni­ken täglich, um mehr ausge­gli­chen­heit, ruhe und durch­blick zu erhal­ten. Du kannst damit Körper und Geist in Einklang bringen und deine Gesund­heit fördern.

Titel­bild von Andrea Piacqua­dio von Pexels

Gesund leben mit diesen 10 Lebensmitteln: Das sollte man täglich essen!

Zu einer gesun­den Ernäh­rung gehören die richti­gen Vitamine, Fette, Ballast­stoffe und Antioxi­dan­tien. Wir zeigen Ihnen zehn Lebens­mit­tel, die die wichtigs­ten Nährstoffe enthal­ten — und die Sie deshalb täglich zu sich nehmen sollten mit einem festen Platz in Ihrem Küchen­schrank und sich ganz einfach in verschie­dene Gerichte integrie­ren lassen.

Dabei müssen Sie natür­lich nicht immer das Gleiche essen — eine ausge­wo­gene Ernäh­rung ist entscheidend.

1. Grünes Gemüse

Grünes Gemüse ist voller Vitamine und Mineral­stoffe, die unser Körper benötigt. Sie enthal­ten aber auch Schwe­fel, der entgif­tende Eigen­schaf­ten hat — belas­tende Stoffe werden aus dem Körper gefil­tert. Egal ob Zucchini, Gurke, Spinat oder Brokkoli: Ein weite­rer Vorteil von grünem Gemüse sind die wenigen Kalorien.  Es ist optimal für alle, die abneh­men wollen. Nicht nur roh, sondern auch gedüns­tet oder in warme Gerichte verar­bei­tet, schme­cken grüne Gemüse­sor­ten gut, zum Beispiel zu einem lecke­ren Lachsfilet.

2. Vollkorngetreide

Vollkorn­le­bens­mit­tel sind eine super Alter­na­tive für den Alltag. Die gesunde Getrei­de­va­ri­ante liefert viele Vital- und Ballast­stoffe, die Sie vor Heißhun­ger­at­ta­cken schüt­zen. Es kann sogar das Risiko für schwer­wie­gende Herz-Kreis­lauf-Probleme erheb­lich reduzie­ren, wie das Zentrum der Gesund­heit berichtet.

3. Nüsse

Der perfekte Snack für zwischen­durch: Nüsse beinhal­ten viele wichtige Nährstoffe und gesunde Fette und halten Sie somit fit. Eine handvoll Nüsse am Tag kann Sie vor einem Herzin­farkt und Schlag­an­fall schüt­zen. Auch die Leistun­gen des Gehirns werden positiv beein­flusst. Nüsse eignen sich optimal als Topper auf dem Müsli oder Salat. Auch als Süßspeise wie zum Beispiel im Nuss Gugel­hupf kommen sie  gut zur Geltung.

4. Hochwertige Öle

Auch hochwer­tige Öle mit ungesät­tig­ten Fettsäu­ren verdie­nen einen Platz in Ihrer Küche. Olivenöl kann beispiels­weise laut EatSmar­ter das Risiko für einen Herzin­farkt senken und mögli­cher­weise sogar vor Krebs schüt­zen. Aber auch Rapsöl bietet Ihnen Vorteile: die Bildung entzün­dungs­hem­men­der Stoffe wird geför­dert. Leinöl hinge­gen ist ein guter Liefe­rant für Omega-3-Fettsäuren.

5. Leinsamen

Leinsa­men gehören zu den Super­foods. Sie enthal­ten wichtige Ballast­stoffe und Omega-3-Fettsäu­ren. Ein Esslöf­fel Leinsa­men am Tag kann den Blutdruck senken, Ihnen beim Abneh­men oder bei Verstop­fun­gen helfen. Sie können die Samen ganz einfach in einen Salat mischen oder ins Müsli geben.

6. Haferflocken

Als lecke­rer Zusatz im Smoot­hie, beim Backen oder im Müsli: Hafer­flo­cken sind ein gesun­des Nahrungs­mit­tel für den Alltag. Sie enthal­ten Ballast­stoffe, wertvolle Vitamine, Mineral­stoffe und gleich­zei­tig wenig Fett. Vor allem die Ballast­stoffe halten Sie lange satt und bringen Sie gut durch den Tag. Auch bei Magen-Darm-Proble­men können Hafer­flo­cken helfen. Als gesun­der Nasch-Snack für zwischen­durch sind Hafer­kekse sehr zu empfehlen!

7. Grüntee

Ob zum Frühstück oder zwischen­durch: Grüntee macht Sie wach und fit. Das koffe­in­hal­tige Getränk ist eine Alter­na­tive für alle Nicht-Kaffee-Trinker. Grüntee gilt nicht ohne Grund als Wunder­mit­tel. Er kann beim abneh­men helfen, das Krebs­ri­siko reduzie­ren und den Alterungs-Prozess verlang­sa­men, so das Deutsche Grüne Kreuz.

8. Äpfel

“One apple a day keeps the doctor away” — es handelt sich dabei keines­wegs um einen Mythos. Äpfel stärken nicht nur das Immun­sys­tem, sie haben außer­dem einen hohen Anteil an Ballast­stof­fen, Flavo­no­iden und Polyphe­n­o­len. Diese reini­gen Ihren Körper von Stoff­wech­sel­gi­f­ten. Auch bei Verstop­fun­gen und Durch­fall soll das Wunder­obst helfen. Am besten essen Sie Äpfel mit der Schale — hier stecken die meisten Nährstoffe. Äpfel glänzen roh, als Süßspeise oder in lecke­ren Salaten.

9. Himbeeren

Der kleine Snack für zwischen­durch schmeckt nicht nur genial, sondern birgt auch einen wichti­gen Mehrwert: die Frucht gilt als entgif­tend und förder­lich für die Verdau­ung. Zudem enthal­ten Himbee­ren Antioxi­dan­tien, die die Hautal­te­rung verlang­sa­men und das Krebs­ri­siko senken können.

10. Dunkle Schokolade

Überrascht? Auch Schoko­lade können Sie täglich essen — aber hier ist die dunkle Schoko­lade ohne Zucker­zu­satz gemeint. Die Lecke­rei ist nämlich ein Gesund­heits-Booster: Kakao ist eine Quelle für Antioxi­dan­tien und verbes­sert Ihre menta­len Leistun­gen. Schoko­lade eignet sich als Snack für zwischen­durch oder als Nachtisch.

Fazit: Eine gesunde Ernäh­rung ist unver­zicht­bar für einen gesun­den Körper. Sie lässt sich auf viele Weisen gestal­ten. Dabei ist eine ausge­wo­gene Ernäh­rungs­weise entschei­dend. Das bedeu­tet nicht, dass sie nur noch Obst und Gemüse essen müssen, sondern das viele verschie­dene  Nahrungs­mit­tel auf Ihrem Teller landen sollten.

Außer­dem: Abseits der richti­gen Ernäh­rung sollten Sie auch genug Wasser trinken, schla­fen und sich sport­lich auslas­ten. Nur so bleiben Sie fit und gesund.

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Seelenwärmer — Johanniskrautöl

Das Johan­nis­kraut- oder auch Rotöl ist ein wunder­ba­res, altes Heilmit­tel der Volks­me­di­zin und findet seit jeher bei seeli­schen Verstim­mun­gen, Hautpro­ble­men und Schmer­zen Anwen­dung. Bereits zu Zeiten Karls des Großen (ca. 768–814) zählte das Johan­nis­kraut zu den 70 wichtigs­ten Heilpflan­zen. Die Kraft des Johan­nis­krauts entsteht aus der Kombi­na­tion von Hyperi­cin (dem roten Farbstoff der Blüten) und Hyper­fo­rin. Sie gelten als antivi­ral, bakte­ri­zid und hindern Enzyme daran Dopamin (Glücks­hor­mon) in Norad­re­na­lin (Stress­hor­mon) umzuwan­deln. Tradi­tio­nell wird das Johan­nis­krautöl äußer­lich angewen­det bei stark beanspruch­ter, irritier­ter Haut oder zur Beruhi­gung der Haut nach leich­ten Verbren­nun­gen wie z.B. einem Sonnen­brand. Als Massage- und Körper­pfle­geöl hilft es körper­li­che sowie seeli­sche Verspan­nun­gen abzubauen und fördert somit ein besse­res Ein- und Durch­schla­fen. Dieses vielsei­tige Öl sollte also in keiner „Hausapo­theke“ fehlen.

Johanniskraut

Wobei hilft Johanniskrautöl?

Kurz: Hauter­kran­kun­gen wie Neuro­der­mi­tis, Muskel­schmer­zen, Verspan­nun­gen, Prellun­gen, blaue Flecken und Verlet­zun­gen wie Verbren­nun­gen, Aufschür­fun­gen, gesenk­ter Stimmung, Viren, Bakterien

Johan­nis­krautöl kommt dank wertvol­len Wirkstof­fen wie Omega 3- und Omega 6‑Fettsäuren, Polyphe­n­o­len, Hyperi­cin und Hyper­fo­rin bei verschie­de­nen gesund­heit­li­chen Beschwer­den zum Einsatz und ist auch in der Kosme­tik von Bedeu­tung. In der Kräuter­me­di­zin wird das entzün­dungs­hem­mende Öl zur Wundhei­lung verwen­det. Zusätz­lich soll das Johan­nis­krautöl schmerz­lin­dernd wirken und Bakte­rien bekämp­fen können.

Dank der lindern­den und entzün­dungs­hem­men­den Wirkung ist das Öl auch bei Hauter­kran­kun­gen wie Neuro­der­mi­tis, Muskel­schmer­zen, Prellun­gen und Verlet­zun­gen wie Verbren­nun­gen eine Wohltat. Darüber hinaus sollen die Inhalts­stoffe stimmungs­auf­hel­lend wirken, weshalb Johan­nis­krautöl auch bei leich­ten Depres­sio­nen einge­setzt werden kann. Vor der Bettruhe einge­nom­men soll Johan­nis­kraut zudem für einen tiefe­ren, erhol­sa­me­ren Schlaf sorgen.

Die innerliche Anwendung

Die goldgel­ben Blüten des Johan­nis­krauts sehen wie kleine Sonnen aus, und es blüht wenn die Tage im Jahr am längs­ten und hells­ten sind. Deshalb geht man seit jeher davon aus, dass Johan­nis­kraut die Sonnen­pflanze schlecht­hin ist und dass sie die Energie des Sonnen­lichts in sich aufnimmt und speichert. Und tatsäch­lich wirkt Johan­nis­kraut bei inner­li­cher Einnahme wie eine Licht­quelle von innen! Seine stimmungs­auf­hel­lende und somit antide­pres­sive Wirkung ist heute wissen­schaft­lich belegt.

Angewen­det wird Johan­nis­kraut bei leich­ten bis mittle­ren Depres­sio­nen und wird auch bei der so genann­ten „Winter­de­pres­sion“ empfoh­len. Alle Zustände, die auf eine Depres­sion zurück­zu­füh­ren sind, wie Angst, Erschöp­fung, nervöse Unruhe, Wechsel­jahrs­be­schwer­den, Migräne, Kopfschmer­zen, Bettnäs­sen, Schlaf­stö­run­gen, Wetter­füh­lig­keit, Fibro­my­al­gie und funktio­nelle Herzbe­schwer­den können mit Johan­nis­kraut behan­delt werden.

Die äußerliche Anwendung

Johanneskraut
© Zeich­nung von J. Leonards

Johan­nis­kraut-Öl ist ein hervor­ra­gen­des Wundheil­mit­tel: bei Schnitt- und Schürf­wun­den, zur Vorbeu­gung und Thera­pie bei Wundlie­gen, zur Pflege spröder und trocke­ner Haut, auch bei Neuro­der­mi­tis & Schup­pen­flechte. Bekannt ist Johan­nis­krautöl auch zur Heilung von leich­ten Verbren­nun­gen, wobei es in diesem Fall aber erst nach dem ersten Brennen aufge­tra­gen werden soll, weil das Öl einen wärmen­den Charak­ter hat und sonst einen Hitze­stau verur­sa­chen könnte. Auch bei stump­fen Verlet­zun­gen, bzw. Sport­ver­let­zun­gen wie Prellun­gen, Verstau­chun­gen und Verren­kun­gen, durch­wärmt und heilt das Johanniskrautöl.

Da Johan­nis­kraut die Energie des Sonnen­lichts in sich gespei­chert hat, hat es bei äußer­li­cher Anwen­dung eine durch­wär­mende Wirkung. Deshalb ist es auch als Massa­geöl bei Hexen­schuss, verspann­ter Musku­la­tur und rheuma­ti­schen Beschwer­den sehr wirkungs­voll. Da Johan­nis­kraut in jeder Hinsicht einen starken Bezug zu unseren Nerven hat, kann es auch bei Nerven­schmer­zen und Gürtel­rose äußer­lich einge­setzt werden.

Mythologie: Geschichte des Johanniskrauts

Kurz nach dem Tag der Sommer­son­nen­wende (21. Juni), feiern die Chris­ten am 24. Juni das Fest des heili­gen Johan­nes des Täufers. Da das Johan­nes­kraut in dieser Zeit blüht, hat man es nach diesem Heili­gen benannt. Am Tag der Sommer­son­nen­wende hat die Sonne ihren höchs­ten Stand erreicht und die Tage haben die meisten Sonnen­stun­den. Unsere Vorfah­ren feier­ten diesen Tag mit großen Feuern, denn dann sollten Pflan­zen beson­dere Kräfte in sich bergen. Das heilkräf­tige Johan­nis­kraut wurde dabei als Symbol der lebens­spen­den­den Sonne in Kränze gebun­den und versprach Schutz vor allem Bösen.

Der Sage nach stammen die kleinen Löcher im Blatt des Johan­nis­krauts vom Teufel, der aus Bosheit über die Macht, die dieses Kraut über böse Geister und über ihn selbst besaß, die Blätter mit Nadeln zersto­chen haben soll.

Quelle: Das kleine 1×1 der Heilpflan­zen: Johan­nis­kraut (brf.be)

Spurenelement Lithium – wichtig für die psychische Gesundheit

Lithium gilt bisher nicht als ein lebens­not­wen­di­ges Spuren­ele­ment. Es kommt aber in unserem Körper vor und hat dort einige wichtige Funktio­nen, das gilt vor allem für die Psyche.

Lithium ist ein silber­wei­ßes, weiches Alkali­me­tall und das leich­teste aller Metalle. Es wurde 1817 in Gestei­nen entdeckt und erhielt danach seinen Namen, lithos bedeu­tet im Griechi­schen Stein. Lithium kommt außer­dem im Meerwas­ser und in Böden vor. Dieses Metall wird in der Indus­trie zu zahlrei­chen Zwecken einge­setzt, beispiels­weise bei der Gummi­pro­duk­tion, zur Herstel­lung von Batte­rien, Röntgen­fil­men und für Legie­run­gen mit Kupfer, Blei und Nickel. Als Spuren­ele­ment gilt Lithium bisher für den Menschen als nicht-essen­ti­ell, jedoch sind eine Reihe von thera­peu­ti­schen Wirkun­gen, beson­ders auf die Psyche, nachgewiesen.

Lithium hat mögli­cher­weise essen­ti­elle Funktio­nen im Körper. Es wirkt vor allem auf die Psyche ein. Als Medika­ment wird es seit langem bei chroni­schen Depres­sio­nen einge­setzt. Neuere Unter­su­chun­gen zeigen, dass es auch bei leich­ten psychi­schen Belas­tun­gen wirken kann.

Die physio­lo­gi­schen Funktio­nen von Lithium beim Menschen sind bis heute nicht genau geklärt. Aus Tierver­su­chen weiß man, dass ein Mangel an Lithium zu erhöh­ten Abort­ra­ten und zu einem niedri­gen Geburts­ge­wicht führen kann. Weiter können sich die Enzymak­ti­vi­tä­ten verän­dern, und das Verhal­ten kann deutlich gestört werden. Es ist denkbar, dass Lithium auch beim Menschen ähnli­che Wirkun­gen haben kann. In unserem Körper ist es jeden­falls mit wenigen Milli­gramm enthal­ten. Die größten Vorkom­men finden sich in den Lymph­kno­ten, in der Lunge und Leber, aber auch im Gehirn und anderen Organen ist dieses Spuren­ele­ment enthal­ten. In den Knochen und Zähnen kommt Lithium außer­dem in Verbin­dung mit Phosphor­säu­ren vor. Im Körper finden Wechsel­wir­kun­gen von Lithium vor allem mit Natrium, Kalium, Kalzium, Magne­sium und vielen Neuro­trans­mit­tern statt. Lithium Natrium und Kalium teilweise (unvoll­stän­dig) erset­zen. Und es ist in der Lage, im Stoff­wech­sel sonst unlös­li­che Substan­zen zu lösen, das gilt beispiels­weise für Harnsäure.

Schon aus der Antike gibt es Hinweise, dass lithi­um­hal­ti­ges Quell­was­ser genutzt wurde, um Manien zu heilen. Erst am Beginn des 20. Jahrhun­derts tauchte dieser Gedanke in der Medizin wieder auf, als man vermu­tete, dass Lithi­um­salze (Lithi­um­car­bo­nat) thera­peu­tisch bei Depres­sio­nen wirken können. Doch erst 1949 probierte man die Wirkung tatsäch­lich aus. Im Lauf der folgen­den Jahre konnte sich Lithium als wirksa­mes Medika­ment bei der Behand­lung bipola­rer (manischer) und teilweise auch unipo­la­rer Depres­sio­nen durch­set­zen. Es beruhigt und hilft bei chroni­schen Depres­sio­nen, Rückfäl­len vorzu­beu­gen und die Wirkung anderer, antide­pres­si­ver Medika­mente zu fördern. Noch relativ neu ist die Erkennt­nis, dass Lithium auch auf leich­tere psychi­sche Belas­tun­gen einwir­ken kann. Es gibt beispiels­weise Hinweise, dass es aggres­si­ves Verhal­ten mindern kann. Aufgrund der bekann­ten Wirkun­gen auf psychi­sche Prozesse kann man Lithium in die Gruppe psycho­tro­per Substan­zen einord­nen. Es trägt zum seeli­schen Gleich­ge­wicht und zur geisti­gen Leistungs­fä­hig­keit bei.

Die Haupt­lie­fe­ran­ten von Lithium
Lithium kommt in unserer Ernäh­rung in relativ gerin­gen Mengen vor. Eier, Milch und Fleisch sind die wichtigs­ten Quellen. Auch Kartof­feln, Gemüse und Fische enthal­ten Lithium. Es ist weiter in manchen Mineral­wäs­sern sowie in einigen Limona­den (Coca-Cola) enthal­ten. Auch im Trink­was­ser kommt es, abhän­gig von der jewei­li­gen Region, in gerin­gen Mengen vor.

500 mcg Lithium sind enthal­ten in:

Lithium im Glas, Nahaufnahme, Bokeh
Eier300 g
Butter500 g
Getreide500 g
Reis500 g
Fleisch500 g
Milch700 g
Schoko­lade1200 g
Lithium Bestand­teile in Nahrungsmitteln

Der tägliche Bedarf an Lithium

Der Bedarf an Lithium ist bisher weder bestimmt, noch nach neueren Erkennt­nis­sen geschätzt. Sicher ist, dass die tägli­che Zufuhr aus der Nahrung recht gering ist. Der tägli­che Bedarf an Lithium wird, wenn überhaupt in der Fachli­te­ra­tur angege­ben, nach einer Quelle von 1960 (Reis) meist auf 10 mg täglich geschätzt.

Deckt die tägliche Ernährung den Bedarf an Lithium?

In Deutsch­land werden täglich etwa = 0,8 Milli­gramm (mg) Lithium aufge­nom­men. Dabei gibt es aller­dings eine große Breite in der Zufuhr. Die Werte schwan­ken von 0 bis zu 3 mg täglich. Würden 10 mg Tages­be­darf tatsäch­lich stimmen, bestände eine erheb­li­che Unter­ver­sor­gung an diesem Spuren­ele­ment. Sicher kann man auf jeden Fall davon ausge­hen, dass Lithium zu den Spuren­ele­men­ten gehört, die in jede gesunde Ernäh­rung gehören.

Typische Gruppen für einen Mehrbedarf an Lithium

  • bei chroni­schen bipola­ren, teils bei unipo­la­ren Depressionen
  • bei seeli­scher Insta­bi­li­tät, vor allem bei aggres­si­vem Verhalten
  • bei Gicht und Harnsäuresteinen
  • zur Immun­stär­kung, beson­ders bei beglei­ten­der Behand­lung von Krebskrankheiten
  • bei Alkoho­lis­mus
  • eventu­ell auch äußer­li­che Anwen­dung bei Herpes, Pilzen und Ekzemen (lithi­um­hal­tige Salben und Wässer)

Wenn Lithium im Körper fehlt

Mangel­er­schei­nun­gen bei Lithium sind aus der Forchung bisher nicht bekannt. Einige Forscher sind der Meinung, dass ein Mangel an Lithium zu einer Reihe von psychi­schen Störun­gen führen kann, darun­ter vor allem zu aggres­si­vem Verhalten.

Kann man Lithium überdosieren oder gibt es Nebenwirkungen?

Von höheren Lithi­um­auf­nah­men aus der Nahrung, bis zu 10 mg täglich, sind bisher keine unerwünsch­ten Wirkun­gen bekannt. Zur Behand­lung von Depres­sio­nen werden dazu im Vergleich extrem hohe Dosen einge­setzt, die an der Grenze zur Toxizi­tät liegen. Daher sind bei dieser Thera­pie auch einige Neben­wir­kun­gen möglich, beispiels­weise Erbre­chen, Diarrhoe, Zittern und Krämpfe. Die Dosie­run­gen müssen daher ärztlich überwacht und gegebe­nen­falls angepasst werden. Von Zeit zu Zeit werden die Lithi­um­spie­gel im Blut bestimmt, um die Dosie­rung zu überprüfen.

Lithium zur Vorbeugung – und wieviel?

Lithium kann in relativ gerin­gen Dosen bei seeli­scher Insta­bi­li­tät wirksam sein. Die Anwen­dung sollte immer ärztlich überwacht werden.

Eine allge­meine Vorbeu­gung mit Lithium ist in der Regel nicht notwen­dig. In relativ gerin­gen Dosie­run­gen, die im Bereich der üblichen Tages­zu­fuh­ren bis zu 3 mg liegen, kann Lithium bei seeli­scher Insta­bi­li­tät, beispiels­weise aggres­si­vem Verhal­ten oder Zwangs­ge­dan­ken, einge­setzt werden. Dabei tritt die Wirkung bei organi­schem Lithium (aus pflanz­li­chen Quellen) oft schnel­ler ein als bei den anorga­ni­schen Lithi­um­sal­zen. Anwen­dun­gen von Lithium sollten auf jeden Fall thera­peu­tisch überwacht werden. Die Hochdo­sie­rung von Lithium zur Thera­pie von chroni­schen Depres­sio­nen und anderen Krank­hei­ten sollte ausschließ­lich unter ärztli­cher Kontrolle erfolgen.

Tiefenentspannung…. beruhigt, entlastet, klärt…

Waldbaden (Shinrin-Yoku)

Vor der Tiefen­ent­span­nung sollte eine angenehme Haltung, am besten im sitzen, einge­nom­men werden. Alle Störquel­len wie Radio, Smart­phone, … abstel­len um sich zu 100% auf sich selbst und die innere Entspan­nung einlas­sen zu können.

  1. Anten­nen einzie­hen, Aufmerk­sam­keit nach innen richten.
  2. Auf Atmung einschwin­gen und die Wellen­form der Atmung beachten.
  3. Beim Einat­men bis 3 zählen, einen Moment auf dem „Bergpla­teau“ verwei­len, bei der Talfahrt des Ausat­mens bis 4 zählen, einen Moment im „Tal“ ruhen.
  4. 21 Atemzüge lang beim Einat­men die Augen unter den geschlos­se­nen Lidern nach oben wenden, beim Ausat­men nach unten.
  5. Beim Einat­men dabei den schüt­zen­den Himmel über sich erbli­cken, beim Ausat­men die tragende Erde.
  6. Die Augen die Mitte finden lassen, den Ruhepol.
  7. Die Augen­re­gion bis in den kleins­ten Winkel und die letzte Muskel­fa­ser entspannen.
  8. Nachspü­ren, wie die Augen nun vollkom­men entspannt in ihren Augen­höh­len liegen.
  9. Die Entspan­nung in konzen­tri­schen Kreisen über Gesicht, den Kopf fließen fühlen und fühlen, wie sie sich ausbrei­tet und schließ­lich durch den ganzen Körper flutet.
  10. Erleben wie der Körper vollkom­men entspannt ist.
  11. Eine Ruheszene tritt in Erschei­nung: Eine üppige Blumen­wiese am Bach.
  12. Es duftet rings­herum, alles ist total fried­lich und schön.
  13. Ein großes Wohlge­fühl erfüllt jede Zelle des Körpers … Tief und gleich­mä­ßig Atmen …
  14. Man sammelt auf der Blumen­wiese eine gewisse Anzahl von Blüten – für jede Sorge, Angst, Not und Pein eine eigene Blüte.
  15. Nun wird jeweils eine Sorge, Angst, Not oder Pein in die passende Blüte gelegt.
  16. Diese Blüten werden nach und nach vorsich­tig auf die Wasser­ober­flä­che gelegt.
  17. Und die Blüten schwim­men mit der Strömung des Baches dahin, werden immer kleiner und kleiner und jeder Atemzug trägt sie weiter und weiter weg
  18. Die Blüten bilden in der Ferne ein buntes Patch­work, das langsam kleiner und kleiner wird.
  19. Ruhe herrscht nun in den Gedan­ken und auch im Gefühl.
  20. Diese Ruhe verbleibt auch wenn die Trance endet.
  21. Nun Arme und Beine bewegen, Augen öffnen und den Körper strecken.

Tief verwurzelt – eine Baummeditation

Bei einer Baumm­edi­ta­tion kann man sitzen oder stehen. Beide Beine werden fest auf den Boden gestellt. Ist man alleine, schließt man die Augen, ansons­ten reicht es aus, sein Umfeld einfach auszu­blen­den. Am besten ist es, wenn unruhe­quel­len (Radio, Smart­phone, …) abgeschal­tet werden.

Stelle dir vor, es ist ein schöner, sonni­ger Tag und du stehst mitten auf einer Waldlichtung.

Du bist ein kraft­vol­ler Baum, der Wind streicht durch dein Blätter­kleid und in deinen Ästen singen zwei Vögel. Auf dem Waldbo­den neben Dir krabbeln ein paar Käfer und unter­hal­ten sich, eine Maus sucht nach Nahrung, nebenan der Brombeer­busch wird von einem Reh aufge­sucht, das die köstli­chen süßen Früchte genießt…. Und Du stehst da nun und schaust diesem Treiben inter­es­siert zu ….. Mit den Gedan­ken begibst du dich von deinen Blättern über die Äste zum Stamm und schließ­lich zu deinen Wurzeln. Du fühlst, sie, die großen, starken Wurzeln, einge­bet­tet in feuchte, nährstoff­rei­che Erde, sie verzwei­gen sich und dehnen sich nach allen Seiten aus.

Langsam und bestän­dig wachsen sie vor sich hin. Deine Wurzeln haben viel Platz um sich richtig auszu­deh­nen….  Die kleinen Wurzel­spit­zen nehmen Wasser und Nahrung auf, um dich damit zu versor­gen. Tief reicht dein Wurzel­sys­tem ins Erdreich. Kein Sturm kann dir etwas anhaben, alles ist im harmo­ni­schen Gleich­ge­wicht. Zieh deine Gedan­ken langsam wieder aus den Wurzeln zurück und lasse sie den Stamm entlang zu den Ästen und Blättern wandern.

So fühlst Du nun wie die Sonne deine Blätter kitzelt und wärmt. Du nimmst wahr, wie sie sich der Sonne entge­gen­stre­cken und sich ihrem Licht öffnen. Auch nimmst Du die Bäume mit ihrem herrli­chen Blatt­werk um Dich herum wahr… Da erscheint eine kleine Wolke und lässt ein paar Regen­trop­fen fallen und spielen eine ganz beson­dere Melodie auf Deinen blättern…. Und erfri­schen so richtig….. fallen auf den Boden und versi­ckern langsam ins Erdreich. Die beiden Vögel auf deinen Ästen beenden ihr Lied und fliegen weiter, während die Sonne langsam am Horizont verschwin­det und den Himmel in ein leuch­ten­des Rot taucht. Es wird ruhig im Wald, die Käfer und anderen haben sich in ihr Nest zurück­ge­zo­gen…. Du fühlst dich erfrischt, gestärkt und entspannt.

Langsam öffnest du deine Augen und denkst noch einmal an die stärkende Kraft zurück, die du gerade gefühlt hast. Diese Kraft nimmst du nun mit in deinen Alltag.

Wir berei­ten eine kleine Reihe an Medita­tio­nen vor die es in der Zukunft bei uns als Audio­da­teien zum anhören gibt. 

Glutenfreies Brot — lecker, wertvoll & schnell gemacht

Glutenfreies Körnerbrot

Zutaten

  • 150 gr. Hafer­flo­cken  (100 gr. kernige u 50 gr. zarte) 
  • 135 gr. Sonnenblumenkerne
  • 100 gr. geschro­te­ter Leinsamen
  • 60 gr. gehackte Hasel- oder Walnüsse
  • 20 gr. Kürbiskerne
  • 2 gehäufte Esslöf­fel Chiasa­men = ca. 20 gr.
  • 2 gehäufte Esslöf­fel Flohsa­men­scha­len gemah­len = ca. 20 Gramm
  • 1 Teelöf­fel Salz (Himalaya- o.a. hochwer­ti­ges Salz)
  • nach Wunsch 1 – 2 Esslöf­fel Agaven­dick­saft oder Ahornsirup
  • 3 Esslöf­fel Kokosöl geschmol­zen und abgekühlt oder neutra­les Pflan­zen­fett in 400 ml  lauwar­mes Wasser geben

Varian­ten auch mit:

  • 1 Teelöf­fel Anis und oder Kümmel gemörsert
  • ½ Teelöf­fel Ysoppul­ver

Zubereitung

In eine Schüs­sel alle trocke­nen Zutaten geben und verrüh­ren, anschlie­ßend das lauwarme Wasser mit dem Öl (und dem Agaven­dick­saft) dazu geben und gut mit den Händen kneten. Mit Handtuch abgedeckt in der Schüs­sel 2–5 Stunden, oder über Nacht ruhen lassen.

Nach der Teigruhe nochmals durchkneten.

Kleine Kasten Backform (damit er nicht so flach wird) mit Backpa­pier an den Längs­sei­ten ausle­gen, die Seiten­teile fetten und Teig einfül­len, mit Wasser die Oberflä­che einsprü­hen und glatt strei­chen, mehrmals auf Tisch­platte fest aufset­zen, damit die Luftbla­sen entwei­chen können.

Im vorge­heiz­ten Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze 30 Minuten backen anschlie­ßend aus der Form nehmen und auf dem Kuchen­git­ter bei 200 Grad ca. 35 min. weiter backen.

Komplett ausküh­len lassen vor dem anschneiden.

Bild von C. van Steendhal

Wie Sie (Wild-) Kräuter gegen Viren einsetzen

Kaum einer ist sich bewusst, welche und das überhaupt Wildkräu­ter bzw. Gewürze gegen Viren einge­setzt werden können. Durch Ihre Bestand­teile bzw. Spuren­ele­mente sind sie durch­aus in der Lage eine Antivi­rale Wirkung zu zeigen. Wir zeigen welche Kräuter eine Anti-Virus Wirkung haben. 

Kräuter mit Anti-Virus Wirkung

In der Natur­heil­kunde werden Kräuter schon seit Jahrtau­sen­den gegen Krank­hei­ten einge­setzt. Heute weiß man, dass viele dieser Kräuter deshalb so heilsam wirken, da sie Bakte­rien vertrei­ben oder das Immun­sys­tem des Patien­ten stärken können, so dass dieses den Organis­mus eigen­stän­dig gegen die Eindring­linge vertei­di­gen kann.

Inzwi­schen hat sich außer­dem gezeigt, dass viele Kräuter auch Viren bekämp­fen, indem sie beispiels­weise deren Vermeh­rung stoppen oder ihr Eindrin­gen in die Wirts­zel­len verhin­dern. Zu den häufigs­ten Virus­er­kran­kun­gen gehören die ganz normale Erkäl­tung mit Schnup­fen und Husten, aber auch die Grippe, Herpes, Hepati­tis, Magen-Darm-Grippen und viele mehr.

Wir stellen nachfol­gend in aller Kürze wichtige antivi­ral wirksame Kräuter vor. Details dazu sowie Tipps, wie Sie die Kräuter in Ihr persön­li­ches Anti-Virus-Präven­ti­ons­pro­gramm integrie­ren können, erklä­ren wir im dazu gehören­den Haupt­ar­ti­kel, den wir am Ende verlinken.

Hinweis: Zu den nachfol­gend aufge­führ­ten Kräutern und deren antivi­ra­len Wirkun­gen fehlen häufig die entschei­den­den klini­schen Studien, so dass meist “nur” In-vitro-Studien oder Tierstu­dien vorlie­gen. Selbst­ver­ständ­lich liegen zur Wirkung der genann­ten Kräuter und Lebens­mit­tel gegen das Corona­vi­rus SARS-CoV‑2 aufgrund der Kürze der Zeit noch keine Studien vor. Grund­sätz­lich sollten Perso­nen, die nichts ohne Evidenz anwen­den, mit den nachfol­gen­den Anwen­dungs­tipps vorsich­tig sein und nur das tun, was ihr Arzt rät.

1. Oregano gegen Viren

Oregano wirkt u. a. deshalb gegen Viren, weil sein Wirkstoff Carva­crol die Aktivi­tät verschie­de­ner Viren hemmen kann, z. B. Norovi­ren, Herpes­vi­ren, Rotavi­ren oder auch typische Husten- und Schnup­fen­vi­ren (1 — 5, 31).

2. Knoblauch gegen Viren

Knoblauch ist eines der am besten unter­such­ten Lebens- und Natur­heil­mit­tel. Er bringt – äusser­lich angewandt – viren­be­dingte Warzen zum Verschwin­den und zeigt in vitro hemmende Wirkung gegen Grippe- und Schnup­fen­vi­ren sowie gegen Viren, die Lungen­ent­zün­dun­gen verur­sa­chen können (11 — 15).

Knoblauch gehört auch zur Rezep­tur des natür­li­chen Antibio­ti­kums, das Sie sich selbst herstel­len können. Eine andere Möglich­keit der regel­mäs­si­gen Knoblauch­ein­nahme sind Knoblauchextraktkapseln.

Salbei wird tradi­tio­nell als Tee oder Pastil­len gerne bei Halsschmer­zen oder Heiser­keit einge­nom­men. Die Heilpflanze hemmt Bakte­rien und Entzün­dun­gen, aber auch Viren. Salbei verhin­dert dabei das Eindrin­gen der Viren in die Wirts­zel­len (6 — 10).

5. Holunderbeeren gegen Viren

Holun­der­bee­ren sind ein tradi­tio­nel­les Heilmit­tel gegen Grippe und Erkäl­tung. Während es bei vielen anderen Heilpflan­zen nur In-vitro-Studien oder allen­falls Tierstu­dien gibt, konnte Holun­der­bee­ren­si­rup in einer Studie mit 180 Perso­nen seine antivi­rale Kraft unter Beweis stellen (18, 19). Wie man Holun­der­bee­ren­si­rup selber machen kann, erfah­ren Sie hier: Holun­der­bee­ren­si­rup selbst gemacht

7. Ingwer gegen Viren

Der tägli­che Ingwer-Shot gehört fast schon zwingend zum Präven­ti­ons­pro­gramm gegen Viren dazu, etwa gegen Grippe- oder Erkäl­tungs­vi­ren (25 — 28). Natür­lich kann der Ingwer auch hochkon­zen­triert in Tropfen- oder Kapsel­form einge­nom­men werden.

8. Kurkuma

Kurkuma, die Gelbwurz, ist längst weithin für ihre antioxi­da­ti­ven, entzün­dungs­hem­men­den und krebs­feind­li­chen Wirkun­gen bekannt. Zusätz­lich zeigt der Wirkstoff­kom­lex Curcu­min eine hemmende Wirkung auf zahlrei­che Viren, darun­ter Grippe­vi­ren sowie gleich­zei­tig auf bakte­ri­elle Krank­heits­er­re­ger, wie z. B. Staphy­lo­kok­ken (29, 30).

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/ernaehrung/kraeuter-gegen-viren-200105165

Photo by Nadine Primeau on Unsplash

Fächerkartoffeln mit Knoblauchsrauke

Zutaten ( pro Person )

2 mittel­große Kartof­feln
200 ml saure Sahne
Himalaya Salz,  bunter Pfeffer
Knoblauchs­rauke frisch, 1 Hand voll
Thymi­an­blät­ter
Olivenöl

Zubereitung

Kartof­feln waschen, mit Schale, auf ein mit Backpa­pier ausge­leg­tes Backblech legen und fächer­ar­tig in ca. 2 mm breit fast durch­schnei­den.
Spalten ausein­an­der­drü­cken, in die Zwischen­räume Salz streuen und etwas Olivenöl träufeln und Thymi­an­blät­ter einstreuen bei 200 Grad Unter-und Oberhitze ca. 60 min. garen zwischen­zeit­lich saure Sahne mit Himala­ya­salz und buntem Pfeffer würzen Knoblauchs­rauke klein schnei­den die Kartof­feln aus dem Backofen nehmen, saure Sahne dazu geben und Knoblauchs­rauke darüber streuen als Verfeinerung/Ergänzung können Crevet­ten dazu gereicht werden.