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Tagesbotschaft zum 25. Dezember 2020

Tagesbotschaft zum 25. Dezember 2020

Heute ist ein guter Tag, um ihn Gott zu weihen. Wenn du diesen Tag Gott weihst, weihst du Ihm nicht nur alles, was du heute tust, sondern auch das, was du bist. So wird jede Handlung zum Gottes­dienst, und das ist es, was dich von der Illusion, von Gott getrennt zu sein, befreit. Die Illusion führt dazu, dass du glaubst, etwas tun zu müssen, um durch dieses Tun glück­li­cher zu werden. Das wirst du aber nicht. Du wirst sogar unglück­li­cher, indem du so handelst, denn du entfernst dich dadurch von der Wahrheit. Unwahre Handlun­gen erzeu­gen kein Glück, und das führt zu Enttäu­schung, die du jedoch im Normal­fall nicht nutzt, um die Täuschung zu beenden, sondern die du als Leid empfin­dest, dem du dein Dasein opferst. Warum opferst du es nicht der Wahrheit? Das ist es, was dich ins Glück erhebt.

Wahres Glück befin­det sich nicht auf der Ebene des Unglücks, auf der du handelst, um dem Unglück zu entkom­men. Wahres Glück befin­det sich jenseits der Handlun­gen, die du für dich tust. Glück entsteht, wenn du andere glück­lich machst, und das höchste Glück entsteht, wenn du den Höchs­ten glück­lich machst.

In der Praxis bedeu­tet das: Stehe nicht auf, um dir einen schönen Tag zu machen, sondern stehe auf, um Gott einen schönen Tag zu berei­ten. Wenn du Frühstück machst, mache es für Gott, und wenn du Gesprä­che führst, führe sie mit Gott in den Herzen der Menschen. Wenn du kochst, koche für Gott, wenn du ruhst, ruhe, um Ihn zu treffen. Wenn du einen Spazier­gang unter­nimmst, begegne Ihm in allen Tieren und Pflan­zen und auf allen Wegen. Wenn du mit deiner Familie Freude hast, erfreut ihr Gott mit eurer Freude. Wenn du singst, singe für den Herrn, und wenn du schweigst, schweige mit Ihm. Wenn du dich bedankst, bedanke dich bei Ihm, und wenn du dienst, dann diene Ihm.

Was willst du an diesem Tag auch anderes feiern, als Gott? Auch wenn du Seinen Sohn feierst, feierst du Gott, denn Sein Sohn ist nicht von Ihm getrennt. Der Vater und ich sind eins, hat er gesagt, und er wusste ganz genau was das bedeu­tet. Auch du wirst wissen, was es bedeu­tet, wenn du Ihm diesen Tag weihst. Du bist mit dem Vater bewusst verbun­den, wenn deine Gedan­ken, deine Gefühle, dein Wünsche und deine Handlun­gen an Ihn gerich­tet sind. Sind sie nicht an Ihn gerich­tet, bist du zwar ebenfalls mit dem Vater verbun­den, das aber auf einer Ebene, auf der es dir nicht bewusst ist, und wenn es dir nicht bewusst ist, dass du mit Gott verbun­den bist, unter­liegst du der Illusion, von Gott getrennt zu sein.

Wenn du glaubst, dass du von Gott getrennt bist, unter­nimmst du alle mögli­chen unmög­li­chen Handlun­gen, um dich in einer Sicher­heit zu wiegen, die es nicht gibt, die es nicht geben kann und daher auch niemals geben wird. Du möchtest die Sicher­heit, dass alles gut wird und dass du alles richtig machst, aber wie kann alles gut werden, wenn du dass Beste, die Quelle alles Guten, nicht beach­test, und wie kannst du etwas richtig machen, wenn du dich immer nur nach dem Falschen richtest, das Wesent­li­che verges­sen hast und das Wichtigste weglässt? Was kann an deinen Gedan­ken, Gefüh­len, Wünschen und Handlun­gen gut und richtig sein, wenn du den, der dir die Gedan­ken, Gefühle, Wünsche und Handlun­gen überhaupt erst ermög­licht, dabei nicht beachtest?

Aber wenn du Gott in allem, was du denkst, fühlst, wünschst und tust, nicht nur beach­test und berück­sich­tigst, sondern wenn du Ihm alle Gedan­ken, Gefühle, Wünsche und Handlun­gen weihst, dann lebst du in der Wirklich­keit Seines Lichts, und dann wirkst du auch in diesem Licht. Im Licht zu wirken heisst, das Licht Gottes zu verbrei­ten, und das ist es, was geschieht, wenn du diesen Tag Gott weihst.

Für viele Menschen ist der Begriff Gottes­dienst damit verbun­den, unange­nehme Dinge tun zu müssen, wie z.B. in eine muffige Kirche zu gehen, langwei­lige, nichts­sa­gende und manipu­la­tive Worte zu hören, auf harten Bänken zu knien und zu hoffen, dass dieser Gott so gnädig ist, dass Er ihnen ihre wie dir deine Schuld und Sünden vergibt. Das mag etwas mit der Kirche zu tun haben, deren Pries­ter symbo­lisch das Blut des Sohnes trinken, aber es hat nichts mit Gott zu tun, der keine derar­ti­gen Kirchen und dämoni­schen Handlun­gen benötigt, um gnädig zu sein.

Die Gnade Gottes ist allge­gen­wär­tig, so wie auch Sein Licht, Seine Wahrheit und Seine Liebe allge­gen­wär­tig sind. Gott ist nicht Bestand­teil einer menschen­ge­mach­ten Religion. Wahre Religion kommt aus der vollkom­me­nen Göttli­chen Quelle, nicht aus der unvoll­kom­me­nen menschlichen.

Gnade, Licht, Wahrheit und Liebe sind nicht von dieser Welt. Du findest Gnade, Licht, Wahrheit und Liebe nicht, indem du irgend­wo­hin gehst, sondern indem du dein Herz öffnest. Du kannst dein Herz öffnen, wo immer du bist, und wenn dein Herz geöff­net ist, wirst du Zugang zur Gnade, zum Licht, zur Wahrheit und zur Liebe Gottes haben. Das Einzige, das dir den Zugang bisher verwehrt, ist der Knoten, der sich in deinem Herzen befin­det, und der dich von Gottes Wirklich­keit trennt, indem er dich von Seiner Gnade, Seinem Licht, Seiner Wahrheit und Seiner Liebe abschneidet.

Du stehst mit deinem Bewusst­sein auf der falschen Seite des Herzens, dort, wo die Kälte ist, die Einsam­keit, die Traurig­keit, die Unbarm­her­zig­keit, die Lieblo­sig­keit und die Dunkel­heit. Dein Bewusst­sein ist auf das Unwahre fokus­siert, da der Knoten in deinem Herzen dich von der Wahrheit trennt. Sobald der Knoten in deinem Herzen gelöst wird, fliesst auch wieder Gnade, Licht, Wahrheit und Liebe in dein Leben. Die Quelle in dir versiegt nie, so wie Gott als Quelle niemals versiegt. Er ist die ewige Gnade, das ewige Licht, die ewige Wahrheit und die ewige Liebe. Unauf­hör­lich entfal­tet sich Sein Werk, und Sein Werk ist vollkom­men. Unvoll­kom­men­heit existiert nur auf der anderen Seite des Bewusst­seins, dort, wo der Knoten des Egos den Zustrom der Wirklich­keit verhindert.

Um den Knoten zu lösen, musst du dich auf die andere Seite des Bewusst­seins begeben, dorthin, wo Gnade, Licht, Wahrheit und Liebe tätig sind. Es liegt an dir, wo du mit deinem Bewusst­sein weilst, und es liegt an dir, wonach du strebst. Wenn es dir schwer­fällt, das Gute zu sehen, die Gnade, das Licht, die Wahrheit und die Liebe, dann ändere deine Gedan­ken, Gefühle, Wünsche und Handlun­gen, indem du sie Gott weihst. Das löst den Knoten im Herzen, und das erhebt dich aus der Illusion der Getrennt­heit in die Wirklich­keit der Ganzheit. Dann bist du eins mit dem Vater.

Wenn du den Tag Gott weihst, weihst du Ihm dein Leben, und das ist der Weg der Hingabe. Auf diesem Weg gibst du dich nicht länger dem falschen Ego mit all seinen eigenen Wünschen, Sehnsüch­ten, Trieben, Süchten und schlech­ten Eigen­schaf­ten hin, sondern der Quelle alles Guten, der alles Gute entspringt. So gibst du dich dem Guten hin, und dadurch vervoll­komm­nest du dich als Neben­pro­dukt selbst. Hingabe heisst, die Wahrheit zu leben und nicht die Illusion. Gott ist der Herr der Wahrheit, und wenn du Ihm dienst, dienst du auch der Wahrheit. Das beendet das falsche Leben.

ICH BIN ein Kanal, durch den Gnade, Licht, Wahrheit und Liebe flies­sen, um die Wirklich­keit auszudehnen.

Dieser Beitrag ist von www.lebensrichtig.de Bild von cocopa­ri­si­enne auf Pixabay

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