Fächerkartoffeln mit Knoblauchsrauke

Zutaten ( pro Person )

2 mittel­große Kartof­feln
200 ml saure Sahne
Himalaya Salz,  bunter Pfeffer
Knoblauchs­rauke frisch, 1 Hand voll
Thymi­an­blät­ter
Olivenöl

Zubereitung

Kartof­feln waschen, mit Schale, auf ein mit Backpa­pier ausge­leg­tes Backblech legen und fächer­ar­tig in ca. 2 mm breit fast durch­schnei­den.
Spalten ausein­an­der­drü­cken, in die Zwischen­räume Salz streuen und etwas Olivenöl träufeln und Thymi­an­blät­ter einstreuen bei 200 Grad Unter-und Oberhitze ca. 60 min. garen zwischen­zeit­lich saure Sahne mit Himala­ya­salz und buntem Pfeffer würzen Knoblauchs­rauke klein schnei­den die Kartof­feln aus dem Backofen nehmen, saure Sahne dazu geben und Knoblauchs­rauke darüber streuen als Verfeinerung/Ergänzung können Crevet­ten dazu gereicht werden.

Vogelmiere — Wertvolles Wildkraut am Wegesrand

Die Vogel­miere (Stella­ria media) ist ein lecke­rer Tausend­sassa unter den Wildkräu­tern!

Sie blüht von März bis Oktober mit kleinen weissen Blüten, die wie winzige Sterne ausse­hen. Diese Blüten entfal­ten sich bei trocke­nem Wetter morgens um neun (das habe ich gelesen und kann es kaum glauben, dass sie wirklich pünkt­lich ist) und blühen bis zum Abend.

Die Vogel­miere hat einen sehr hohen Vitamin C‑Gehalt, bereits 50 g decken den Tages­be­darf eines Erwach­se­nen ab. Frisch ist das Kraut am wirkungs­volls­ten, es hat einen angeneh­men, mildwür­zi­gen Geschmack.

Pfarrer Kneipp verord­nete die Vogel­miere bei Hämor­rhoi­den, Lungen­lei­den und bei Verschlei­mung. Er empfahl das Wildkraut als beruhi­gen­des und schleim­lö­sen­des Mittel bei Entzün­dun­gen der Atemwege. Die enthal­te­nen Saponine fördern die Verdau­ung, regen den Stoff­wech­sel an und wirken harntrei­bend. Bewährt hat sich auch Tee bei rheuma­ti­schen Beschwer­den und bei Hautaus­schlä­gen. Wenn du dein Immun­sys­tem stärken möchtest, trinke am besten einen frischen Smoot­hie (mit Banane, Apfel oder Avocado) oder iss die grünen oberir­di­schen Pflan­zen­teile als Salat, in einer Suppe, in Kräuter­quark oder einfach auf ein Butter­brot. Vogel­miere harmo­niert sehr gut mit Kartof­feln, Ei und Huhn.

Die Vogel­miere hat wie alle anderen Wildkräu­ter sehr viel pflanz­li­ches Eiweiß, Kalium, Vitamin C und Vitamin A. Die Pflanze enthält außer­dem noch seltene Elemente in organi­scher Form wie Phosphor, Magne­sium, Kupfer und Silizium als Kiesel­säure. In roher Vogel­miere finden wir Aucubin, ein Glyko­sid, welches das Immun­sys­tem stärkt und dem vorzei­ti­gen Alterungs­pro­zeß entge­gen­wirkt.

In der Homöo­pa­thie setzt man Vogel­miere bei Rheuma, Gicht und Psoria­sis ein.

Dieses zarte Nelken­ge­wächs hat eine schier unver­wüst­li­che Lebens­kraft. Das fahle Licht der tiefste­hen­den Winter­sonne reicht noch, um Photo­syn­these zu betrei­ben, das Wachs­tum zu organi­sie­ren, ja sogar um Blüten zu bilden und für Samen zu sorgen. Genau diese Kraft – Hilde­gard von Bingen nennt sie die viridi­tas, die Grünkraft – stellt uns diese Pflanze zur Verfü­gung, wenn wir sie essen oder trinken – am besten roh und frisch.

Wenn du Vogel­miere sammeln möchtest, schneide das Kraut am besten mit einer Schere ab, da sonst zu viel Erde an den leicht auszu­rei­ßen­den Würzel­chen haftet. Außer­dem wächst sie dann rasch und dicht für die nächste Ernte nach. Achte darauf, wo du erntest! Bitte nicht an Spazier­we­gen, wo viele Hunde unter­wegs sind.

Die Vogel­miere liebt nährstoff­rei­chen Boden und zeigt geoman­ti­sche Stellen an, über denen der Mensch nicht ruhen sollte.

Ein paar Rezepte zur Vogelmiere

Neunerlei Kräutersuppe

Eine Suppe aus neun verschie­de­nen Kräutern (3 x 3 Zauber­pflan­zen) gab es schon bei unseren Vorfah­ren, den Germa­nen und Kelten. Sie sollten den Winter aus dem Körper der Menschen vertrei­ben und ihnen Gesund­heit und Kraft für das neue Jahr bringen.

Im Mittel­al­ter übernah­men die Chris­ten diesen Brauch, um mit der leicht bitte­ren Suppe an das Leiden Christi in der Karwo­che zu erinnern. Heute erinnert auch noch die “Grüne Soße” aus Frank­furt an diesen Brauch. Es gibt viele verschie­dene Rezepte, weil in jeder Gegend andere Kräuter wachsen. Nutze daher die Kräuter, die du am leich­tes­ten in deiner Region bekommst.

Du brauchst:

  • 1 Esslöf­fel Rapsöl
  • 1 Knoblauch­zehe, 1 Zwiebel
  • 2–3 Möhren
  • 500 Gramm Kartof­feln
  • 1 Liter Gemüse­brühe
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Würze nach Geschmack
  • 2 Esslöf­fel Sahne
  • Kräuter:
    je 2 Handvoll Brenn­nes­sel, Bärlauch, Kerbel, Giersch, Melde, Spitz­we­ge­rich, Gänse­blüm­chen, je 1/2 Handvoll Vogel­miere, Löwen­zahn­blät­ter, Gunder­mann­blät­ter und ‑blüten

Das Öl im Topf erhit­zen, Knoblauch­zehe und Zwiebel klein hacken, anschwit­zen. Möhren und Kartof­feln klein würfeln, ebenfalls kurz anschwit­zen, Gemüse­brühe zugeben.

Nach 10 Minuten die klein gehack­ten Wildkräu­ter und zugeben. Alles sanft köcheln lassen, bis die Kartof­feln und Möhren gar sind, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Pflan­zen­würze abschme­cken, zum Schluss Sahne zugeben.

Pesto aus Vogelmiere

2 Handvoll frische Vogel­miere
1 – 2 Knoblauch­ze­hen
½ Tasse gutes Olivenöl
etwas Salz
100 g gerie­be­nen Parme­san und 100 g Pinien­kerne, nach Geschmack

Alle Zutaten im Mixer oder mit dem Zauber­stab zu einer Paste verar­bei­ten. Die Vogel­miere vorher mit einer Schere klein schnel­den, da die Stengel sehr zäh sind. Das fertige Pesto kann mehrere Wochen im Kühlschrank aufbe­wahrt werden, wenn es mit einer Schicht Öl bedeckt ist.

Salat mit Vogelmiere

Du kannst Vogel­miere in jeder grünen Salat­mi­schung verwen­den. Ich mag gerne einen Salat aus Vogel­miere (mit einer Schere klein schnei­den), klein­ge­schnit­te­nem Apfel und einem Dressig aus Olivenöl, Senf und Zitro­nen­saft. Oder auch Vogel­miere mit Avocado und kleinen süßen Kirsch­to­ma­ten. Guck’ einfach mal, was der Garten oder der Wochen­markt so bietet und experi­men­tiere ein bisschen!

Smoothie mit Vogelmiere

  • 1 Hand voll Vogel­miere
  • 1 Hand voll junge Brenn­nes­sel­blät­ter
  • 1 Hand voll Blatt­sa­lat nach Wahl
  • 1 reife Banane
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Orangen
  • 1/4 Ananas
  • 2 Kiwi
  • Wasser oder Eiswür­fel oder Kokos­was­ser nach eigenem Geschmack

 Bitte ein bisschen herum­ex­pe­ri­men­tie­ren und gucken, welche Zusam­men­set­zung dir am besten schmeckt.

Interessant ist auch:

Die Vogel­miere verbrei­tet sich sehr schnell. Sie bringt im Jahr bis zu sechs Genera­tio­nen hervor und produ­ziert pro Genera­tion 10.000 bis 20.000 Samen. Die Samen bleiben im Boden ca. 60 Jahre keimfä­hig. Die Pflanze gilt bei den Bauern als Unkraut, weil sie beson­ders üppig auf bearbei­te­ten Flächen wächst.

Aber da liegt auch ihr Nutzen: in Kultu­ren wie Weinber­gen und Gärten schüt­zen die dichten, flachen und bis zu 40 cm langen Ausläu­fer den Boden im Sommer vor Austrock­nung, im Winter vor direk­ter Kälte­ein­wir­kung. Für den nackten Boden ist die Vogel­miere eigent­lich eine Labsal, denn sie verhin­dert die Erosion der Erde.

Tagesbotschaft 14. Dezember

Heute ist ein guter Tag, um deine schlech­ten Angewohn­hei­ten aufzu­ge­ben. Vermut­lich ist das etwas, was du schon lange vor dir herschiebst. Die schlech­ten Angewohn­hei­ten aufge­ben, ist auch kein Klacks. Es ist eine grosse Sache. Eine schwere Sache. Aber nur, wenn du es aus dem Kopf heraus machst, weil du dir einre­dest, dass du es tun müsstest. Sobald du deine schlech­ten Angewohn­hei­ten aufgibst, weil du verstehst, dass sie nicht zu dir gehören und dich sogar davon abhal­ten, du selbst zu sein, fällt es leicht. Es ist überhaupt kein Problem.

Als erstes musst du verste­hen, dass du schlechte Angewohn­hei­ten hast, und dann musst du erken­nen, welche es sind. Jede schlechte Angewohn­heit erkennst du daran, dass dir dein Gewis­sen sagt, dass das, was du tust, nicht richtig und nicht gut ist. Dein Gewis­sen ist die innere Stimme, die dich führt. Sie führt dich übrigens niemals in den Abgrund oder auf Irrwege. Sie führt dich immer ins Licht der Wahrheit. Sie führt dich zu dir, und dann führt sie dich zu Gott.

Dein Gewis­sen ist Gott in dir, der zur dir spricht. Er spricht auf vielfäl­tige Art und Weise zu dir. Es können Gefühle, Bilder, Worte, Empfin­dun­gen, aber auch Ereig­nisse und Situa­tio­nen sein, durch die Gott in dir zu dir spricht. Diese Stimme, die Stimme deines Gewis­sens, ist immer klar und ehrlich. Sie zögert nicht, und sie spricht immer wahr.

Lerne auf dein Gewis­sen zu achten und auf diese Stimme zu hören. Beobachte dich im alltäg­li­chen Leben. Sieh dir an, wie du aufstehst, was du nach dem Aufste­hen tust, wie du arbei­test, deine Freizeit verbringst, wie du isst, trinkst, geniest, schläfst und liebst. Tue erst einmal nichts, ausser dich zu beobach­ten und dich als Mensch in und mit all deinen Angewohn­hei­ten wahrzu­neh­men.

Lebe nicht länger automa­tisch, so, wie du es gewöhnt bist. Du hast dich daran gewöhnt, ein Leben zu führen, das nichts weiter als eine Gewohn­heit ist. Solange du so lebst, bist du unbewusst, denn das, was du denkst, fühlst und tust, tust du automa­tisch. Du glaubst, du hättest all dies, dich, dein Leben unter Kontrolle, doch dem ist nicht so. Diese Kontrolle ist nur der Versuch, dein Leben zu kontrol­lie­ren, aber es gelingt dir nicht. Das kannst du an deinen schlech­ten Gewohn­hei­ten beobach­ten.

Beobachte deine Gewohn­hei­ten. Und dann frage dich, für wen du eigent­lich all diese Dinge tust. Ist es der Mensch, der deinen Namen trägt, dein Alter hat, deine Familie, Freunde und Vorlie­ben, oder ist es die Seele, die schon lange vor diesem Menschen da war, und die auch noch nach dessen Tod weiter existiert? Du bist die Seele, die sich derzeit in einem mensch­li­chen Körper befin­det.

Der mensch­li­che Körper ist Materie. Materie kann grob- oder feinstoff­lich sein und besteht aus nur wenigen grund­sätz­li­chen Elemen­ten. Im Fall der grobstoff­li­chen Materie sind dies Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther, und im Bereich der feinstoff­li­chen Materie sind es Geist, Intel­li­genz und falsches Ego. In diesem Bereich der Stoff­lich­keit ist das falsche Ego der Boss. Ihm unter­ste­hen die Sinne, und er möchte die Sinnes­ob­jekte genies­sen. Da liegt die Wurzel aller deiner schlech­ten Angewohn­hei­ten.

Nun kannst du die Wurzel nicht einfach heraus­reis­sen. Das heisst, du kannst schon, aber das ist sehr anstren­gend und schmerz­haft, und es gibt keine Garan­tie, dass die Wurzel nicht nachwächst. Besser ist es, alle schlech­ten Angewohn­hei­ten durch gute Angewohn­hei­ten zu erset­zen, und zwar Stück für Stück. Jede schlechte Angewohn­heit dient deinem falschen Ego. Jede gute Angewohn­heit dient der Seele, die du bist, und Gott, der der Boss deiner Seele ist.

Er ist dein Höchs­tes Selbst, und dein wahres Selbst hat keine schlech­ten Angewohn­hei­ten. Wenn du also ihm dienst, kannst du nur gute Angewohn­hei­ten haben. So kannst du deine Angewohn­hei­ten erset­zen.

ICH BIN reines Bewusst­sein, das sich durch gute Angewohn­hei­ten ausdrückt.

Quelle: www.lebensrichtig.de

Knoblauchsuppe ist hundert mal effizienter als Antibiotika – mit Rezept

Die Vorteile der tradi­tio­nel­len Knoblauch­suppe sind seit Jahren bekannt. Knoblauch­suppe hat bereits seine Wirkung gezeigt bei der Behand­lung von Grippe und Erkäl­tun­gen. Alles, was du dafür brauchst ist Knoblauch, rote Zwiebeln und Thymian. In den vergan­ge­nen Jahren began­nen die Menschen mehr und mehr dazu zu neigen, natür­li­che Heilmit­tel anstelle von Antibio­tika und anderen Medika­men­ten zu verwen­den. 

Viren sind gefähr­lich und resis­tent gegen viele Medika­mente und das ist der Grund, warum Menschen sich an hausge­machte Heilmit­tel wenden.

Der Norovi­rus neben seinen Sympto­men kann zu Erbre­chen führen, was ein großes Problem für Gesund­heits­ex­per­ten darstellt. Im Jahr 2012 wurde er als “Sydney” bekannt und hat Erbre­chen, Durch­fall, Fieber, Kopfschmer­zen und Magen­krämpfe verur­sacht.

Knoblauch hat aufgrund der starken Eigen­schaf­ten die Macht, gegen neue und mutierte Viren zu kämpfen. Seine Macht kommt aus dem Allicin­ge­halt. Forscher an der Washing­ton Univer­sity führten eine Studie durch, die die Vorteile von Knoblauch bewies.

Die Ergeb­nisse waren erstaun­lich. Knoblauch hatte gezeigt, dass es 100 mal effek­ti­ver ist als die 2 häufigs­ten Antibio­tika, die bei der Behand­lung von vielen Krank­hei­ten verwen­det werden, die durch bestimmte Bakte­rien verur­sacht werden und für das Auftre­ten von Krank­hei­ten verant­wort­lich sind, die durch Nahrung übertra­gen werden.

Knoblauchsuppe

Der beste Rat, den du bekom­men kannst, ist, jeden Tag Knoblauch zu essen. Du kannst Knoblauch zu deinen Mahlzei­ten hinzu­fü­gen, in Salate geben etc. Das hilft, gesund zu bleiben und Krank­hei­ten fern zu bleiben. Neuere Forschun­gen die durch­ge­führt wurden, um die Vorteile von Knoblauch zu bewei­sen, wurden niemals beendet, da die Big Pharma nicht an natür­li­chen Heilmit­teln inter­es­siert war.

Rezept

50 Knoblauch­ze­hen, geschält
2 EL Butter/Margarine
2 EL Olivenöl
2 große Zwiebeln, gewür­felt
1 EL frischer Thymian, gehackt
6 Tassen klare Gemüse­brühe
Ein paar frische Kräuter (Peter­si­lie, Thymian, Lorbeer). Du kannst auch getrock­nete Kräuter anstelle von frischen verwen­den.
3 Tassen altes Brot, gewür­felt
1 Tasse Sauer­rahm oder Reisrahm

Zubereitung

Ofen vorhei­zen auf 180 Grad. Schneide die Knoblauch­ze­hen und breite sie auf einem Stück Alumi­ni­um­fo­lie aus. Danach solltest du etwas Olivenöl darüber nieseln und den Knoblauch für einein­halb Stunden braten. Wenn es fertig ist, nimm deinen Knoblauch hinaus und lass ihn für ein paar Minuten abküh­len.

Zur gleichen Zeit, Hitze 2 Esslöf­fel Olivenöl und etwas Butter in einem Topf. Das nächste, was du tun solltest ist, die Zwiebeln hinzu­zu­fü­gen und alles für 10 Minuten kochen. Wenn dein Knoblauch gebra­ten ist, zerklei­nere ihn mit einer Gabel und gib ihn in den Topf. Füge ann füge die Kräuter und die Gemüse­brühe hinzu.
Reduziere die Hitze allmäh­lich, füge das Brot hinzu und koche es für 5 weitere Minuten. Mixe dann die Suppe in einem Mixer. Gib danach die Mischung wieder in einen Topf und füge den Rahm hinzu. Füge Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzu.

Falls du anfäng­li­che Symptome bemerkst, die auf eine bestimmte Krank­heit hindeu­ten, bereite sofort diese Suppe vor. Es kann eine Weile dauern, bis es vorbe­rei­tet ist, aber man kann den Rest immer einfrie­ren, um sie ein anderes Mal zu konsu­mie­ren. Die Mischung der Zutaten in dieser Suppe schaf­fen eine sehr starke Kombi­na­tion und nur wenn du es versuchst, wirst du die Vorteile davon spüren.

Quelle: https://allhealthalternatives.com/

Entgiften mit Kräutern im Frühling

Der Frühling ist da und es ist Zeit zum Entschla­cken, Entgif­ten und Blutrei­ni­gen. Mit welchen Kräutern dies gelin­gen kann und wie, stellen wir Ihnen vor.

Heilkräuter-Kur im Frühling

Gerade jetzt im Frühling spries­sen die Heilkräu­ter nur so aus der Erde. Wo sucht man am Besten, wenn man keinen Garten hat oder in der Gross­stadt wohnt? Was eignet sich eigent­lich im Frühling zum Entgif­ten und welche Heilkräu­ter können dafür verwen­det werden?

Superfood Brennnessel

Die wohl Bekann­teste aller Pflan­zen in unseren Breiten­gra­den ist die Brenn­nes­sel. Sie eignet sich jetzt im Frühling hervor­ra­gend, um richtig zu entschla­cken und zu entgif­ten. Durch ihren hohen Anteil an Kiesel­säure, können bei rheuma­ti­schen Beschwer­den Entzün­dun­gen im Körper einge­schränkt, Alumi­nium ausge­lei­tet und Haut, Nägel, Haare gefes­tigt werden. Das dabei die Harnwege mit gerei­nigt werden und der Körper gestärkt wird, sind nur zwei positive Begleit­erschei­nun­gen. Auch bei Leistungs- oder Libido­schwä­che, kann das Super Food zum Einsatz kommen.

Die Brenn­nes­sel ist die eisen­reichste heimi­sche Pflanze und wirkt in hohem Maße blutrei­ni­gend und blutbil­dend. Bei Frühjahrs­mü­dig­keit, Appetit­lo­sig­keit und Anämie ist sie ein wunder­ba­rer Helfer.

Allein ihr Vitamin C — Gehalt pro 100 Gramm essba­ren Pflan­zen­an­teil, liegt bei 333 mg, wobei ein gewöhn­li­cher Blatt­sa­lat nur 13mg Vitamin C bietet.

Zwei bis sechs Wochen kann man die Brenn­nes­sel als alkohol­freien Extrakt, Tropfen, Samen oder Tee zu sich nehmen, um so richtig ins Reine zu kommen.

Jungbrunnen Löwenzahn

Der Löwen­zahn wird bereits mit erstaun­li­chen Ergeb­nis­sen in der Krebs­for­schung an Univer­si­tä­ten getes­tet. Er ist ein wahrer Jungbrun­nen, da er zellver­jün­gend und auch blutrei­ni­gend wirkt.

Entgiften und Entschlacken im Frühling - Löwenzahn

Er ist eine wahre Power­pflanze, wenn es darum, geht die Verdau­ung anzure­gen und unsere Leber, Galle und Bauch­spei­chel­drüse zu entgif­ten. Die Bitter­stoffe sind es, die den Löwen­zahn so unglaub­lich wertvoll machen. Auch bei Aller­gien kann er angewen­det werden.

Zwei bis drei Wochen täglich davon, als Extrakt, Tropfen, Tee oder frisch von der Wiese, stärkt den Körper und reinigt ihn. Hierbei ist die positi­ven Wirkung auf die Verdau­ung inclu­sive.

Wunderpflanze Zistrose

Der Zistrose werden nicht nur heilende Kräfte nachge­sagt, sondern diverse Studien belegen dies sogar.

Kein Wunder, das die polyvit­amin­reichste Pflanze Europas so viel Power in sich hat, sie zählt auch zu den Myrrhe­hal­ti­gen Gewäch­sen. Mit Viren, Bakte­rien und Pilzen hat sie kein Problem, da sie die Krank­heits­er­re­ger an deren Vermeh­rung hindern kann.

Studien haben belegt, das die Zistrose Schwer­me­talle  inner­halb von 6 Wochen binden und über den Urin auslei­ten kann. Gleich­zei­tig kann man sein Immun­sys­tem stärken und wirkt Entzün­dun­gen entge­gen. Hautlei­den wie Akne, werden schon seit Jahrhun­der­ten erfolg­reich mit Hilfe der Zistrose behan­delt. Andere Einsatz­ge­biete sind Neuro­der­mi­tis und Pilzin­fek­tio­nen. Für eine Kur nimmt man am 2 x Vormit­tag  Zistrose als Extrakt, Tropfen oder Tee. Nachmit­tags zum Spülen trinkt man viel lauwar­mes Wasser 6 Wochen lang.

Wissen­schaft­ler und Buchau­toren haben sich einge­hend mit der Wirkung von Cystus beschäf­tigt und kamen zu der Erkennt­nis, dass ihre vielsei­tige Anwend­bar­keit fast unglaub­lich ist.

Ein Beitrag von (Quelle): www.alternative-gesundheit.de

Bäume kommunizieren untereinander

Ein Spazier­gang zwischen den Bäumen nährt, verjüngt und heilt, aber ein Wald ist so viel mehr als eine erstaun­li­che Sammlung von Bäumen. In den Wäldern ist nämlich ganz viel los, was wir nicht sehen können. Die Ökolo­gin Suzanne Simard sagt, dass Bäume ein ausge­klü­gel­tes und mitein­an­der verbun­de­nes sozia­les Netzwerk haben, das unter­ir­disch existiert.

Eine Welt unend­li­cher, biolo­gi­scher Wege, die Bäume mitein­an­der verbin­den und ihnen die Kommu­ni­ka­tion ermög­li­chen und den Wald dazu verhal­ten, sich wie ein einzi­ger Organis­mus zu verhal­ten.

Ihre 30-jährige Forschung in kanadi­schen Wäldern hat zu einer unglaub­li­chen Entde­ckung geführt: Bäume sprechen, kommu­ni­zie­ren oft und über weite Entfer­nun­gen. Bäume sind uns Menschen viel ähnli­cher, als du wahrschein­lich denkst. Sie sind extrem sozial und sind auf die anderen angewie­sen für ihr Überle­ben. Kommu­ni­ka­tion ist in ihrer Welt von entschei­den­der Bedeu­tung, und ein riesi­ges Netz haari­ger Pilzwur­zeln überträgt geheime Botschaf­ten zwischen Bäumen und veran­lasst sie dazu, Nährstoffe und Wasser mit den Bedürf­ti­gen zu teilen.

Suzanne wuchs in den wunder­vol­len Wäldern von British Colum­bia auf. Sie erzählt, wie sie sich immer auf den Waldbo­den gelegt habe und die Kronen der riesi­gen Bäume angestarrt habe. Durch einen Unfall mit ihrem Hund, der in ihr Wald-Klohäus­chen fiel und ausge­gra­ben werden musste, veran­lasste sie dazu, das unglaub­li­che unter­ir­di­sche Wurzel- und Myzel-Netzwerk zu entde­cken, das sie später erfor­schen würde. Als sie später zu der Unter­su­chung der Bäume zurück­kehrte, erfuhr sie, wie Wissen­schaft­ler gerade im Labor entdeckt hatten, dass eine Kiefern­keimpflanze Kohlen­stoff auf eine andere Kiefern­säm­ling­wur­zel übertra­gen konnte.

Bäume unterstützen sich gegenseitig

Diese Erkennt­nis spornte sie an, grosse Wälder zu studie­ren, um zu sehen, was dort passiert. Ihre Idee, dass Bäume unter­ir­di­sche Infor­ma­tio­nen austau­schen könnten, war umstrit­ten und viele ihrer Kolle­gen hielten sie für verrückt. Schwie­rig­kei­ten bei der Finan­zie­rung der Forschung führten sie dazu, eigene Experi­mente durch­zu­füh­ren, und so pflanzte sie 240 Birken, Tannen und Zedern in einem kanadi­schen Wald. Sie stellte die Hypothese auf, dass Birke und Fichte in ihrem eigenen unter­ir­di­schen Netz mitein­an­der verbun­den wären, nicht jedoch in der Zeder. Sie bedeckte die Sämlinge mit Plastik­tü­ten und füllte sie mit verschie­de­nen Arten von Kohlen­stoff­gas. Sie injizierte ein radio­ak­ti­ves Gas in die Birke und dann ein stabi­les Kohlen­di­oxid­gas in die Tanne.

Als sie mit einer Geiger­zäh­ler über die Bäume ging, entdeckte sie Stille von der Zeder und ein lautes Geräusch der Kommu­ni­ka­tion zwischen den Tannen und Birken, die sich mitein­an­der austausch­ten. Sie entdeckte, dass die Birke Kohlen­stoff an die Tanne sandte, beson­ders wenn sie im Schat­ten lag. Später war das Gegen­teil der Fall, als die Birke im Winter blatt­los war gab die Tanne ihr mehr Kohlen­stoff ab. Die Wissen­schaft hatte immer geglaubt, Bäume würden um Kohlen­stoff, Sonnen­licht, Wasser und Nährstoffe konkur­rie­ren.

Simards bahnbre­chende Arbeit zeigte, dass Bäume vonein­an­der abhän­gig und koope­ra­tiv sind, tatsäch­lich sind sie in tiefe Bezie­hun­gen unter­ein­an­der einge­taucht.

Bäume unter­hal­ten sich über chemi­sche und hormo­nelle Signale über ein Mycel-Netzwerk.

Die Bäume unter­hiel­ten sich über chemi­sche und hormo­nelle Signale über das Myzel. Diese Botschaf­ten bestimm­ten, welche Bäume bestimmte Nährstoffe benötig­ten. Sie kommu­ni­zier­ten über Kohlen­stoff, Stick­stoff, Phosphor, Wasser, Hormone und Chemi­ka­lien und teilten dann diese Elemente und balan­cier­ten den gesam­ten Wald aus.

Das Netz ist so dicht, dass sich hunderte Kilome­ter Myzel unter einem Schritt befin­den können.

Die Weisheit der Mutterbäume

Und das Mycelium verbin­det verschie­dene Indivi­duen im selben Wald, von dersel­ben Art und anderen Arten. Dieses Netzwerk funktio­niert ähnlich wie das Inter­net. Sie entdeckte, dass Mutter­bäume die jünge­ren Bäume ernäh­ren und ein einzi­ger Mutter­baum mit Hunder­ten von anderen Bäumen verbun­den werden kann. Bäume sprechen, und durch diese Gesprä­che erhöhen sie die Wider­stands­fä­hig­keit der gesam­ten Gemein­schaft. Es ist eine magische Gemein­schaft von Bäumen, die sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen.

Suzan­nes Forschung hat wichtige Auswir­kun­gen auf die Umwelt für die Zerstö­rung unserer Wälder. Sie sagt, wenn Mutter­bäume verletzt werden oder sterben, schicken sie ihre Weisheit an die nächste Genera­tion, aber das können sie nicht, wenn sie alle zur selben Zeit ausge­löscht werden. Sie hofft, dass ihre Forschung die Art, wie wir Forst­wirt­schaft betrei­ben, verän­dern wird.

Du kannst einen oder zwei Neben­bäume heraus­neh­men, aber es gibt einen Wende­punkt. Wenn du einen zu viel heraus­nimmst, bricht das gesamte System zusam­men. Wir schwä­chen unsere Wälder stetig, indem wir nur eine oder zwei Arten pflan­zen. Dies hat erheb­li­che Auswir­kun­gen auf die Umwelt. Aber es gibt Hoffnung. Sie sagt, dass Wälder eine enorme Fähig­keit zur Selbst­hei­lung haben.

Vier Lösungen für nachhaltige Forstwirtschaft

Sie schlägt vier einfa­che Lösun­gen für eine ganzheit­li­chere und nachhal­ti­gere Forst­wirt­schaft vor, die den durch Abhol­zung verur­sach­ten Schaden beheben könnte:

  1. Wir müssen mehr in unsere lokalen Wälder gehen.
  2. Wir müssen die alten Wälder retten, da es sich um die Lager­stät­ten von Genen, Mutter­bäu­men und Myzelen­netz­wer­ken handelt.
  3. Wo Bäume abgeholzt werden, müssen wir die Stamm­bäume und Netzwerke des „Erbes“ retten, damit sie ihre Weisheit an die nächste Genera­tion von Bäumen weiter­ge­ben können.
  4. Wir müssen unsere Wälder mit einer Vielfalt von Arten regene­rie­ren.

Da immer mehr Infor­ma­tio­nen über die komple­xen Bezie­hun­gen zwischen Bäumen bekannt werden, sind wir besser gerüs­tet, um unsere Wälder zu retten und ihnen zu helfen, zu gedei­hen. Wissen­schaft­ler wie Simard helfen uns, unsere Perspek­tive zu ändern, damit wir im Einklang mit der Natur arbei­ten. Etwas, das die Flugbahn einer Umwelt­ka­ta­stro­phe drama­tisch verän­dern und sowohl Menschen als auch Bäumen zu harmo­ni­schen Ergeb­nis­sen führen könnte.

­Quelle: erhoehtesbewusstsein.de

Glutenfreies Kurkuma-Hanfbrot mit Haselnüssen – Stärkt den ganzen Körper

Ein selbst­ge­ba­cke­nes Brot ist einfach köstlich – voraus­ge­setzt, es schmeckt so gut wie dieses: ausge­wo­gen würzig, fein nussig und fluffig-leicht. Und wenn Sie sich die Zutaten­liste anschauen, können Sie bereits erahnen, dass dieses Brot auch sehr gesund ist. Anstelle der herkömm­lich verwen­de­ten gluten­hal­ti­gen Mehle enthält es ausschliess­lich beste Zutaten, in Form von Samen, Kernen und Flocken, die es einer­seits geschmack­lich prägen und anderer­seits zu einem sehr wertvol­len Lebens­mit­tel machen. 

Zutaten für 1 Laib

Für das Brot
1 Kasten­form (26 cm)
140 g Sonnen­blu­men­kerne
140 g gluten­freie Hafer­flo­cken
90 g Leinsa­men
65 g Hanfsa­men geschält
3 EL Chiasa­men
3 EL Flohsa­men­scha­len-Pulver
80 g Braun­hirse gemah­len + etwas zum Bemeh­len der Backform
60 g ganze Hasel­nüsse

Flüssige Zutaten und Gewürze
500 ml lauwar­mes Wasser
3 EL Kokosöl + etwas zum Einfet­ten der Backform
2 EL (ca. 16 g) Kurkuma­pul­ver
2 TL Kristall­salz
1 TL Korian­der­pul­ver
1 EL Kokos­blü­ten­zu­cker (gestri­chen)

Zubereitung

Zuberei­tungs­zeit ca. 1 Stunde und 10 Minuten

Den Backofen auf 180° C vorhei­zen und ein feuer­fes­tes Gefäss mit Wasser in den Ofen stellen.

Die Brotback­form mit etwas Kokosöl einfet­ten und mit Braun­hir­se­mehl bemeh­len, damit sich das Brot nach dem Backen leich­ter aus der Form löst.

Alle Zutaten von Sonnen­blu­men­ker­nen bis Braun­hirse in einen Mixer geben und zu einem feinen Mehl mixen. Aus dem Mixer nehmen und in eine grössere Schüs­sel umfül­len.

Mit den Gewür­zen bestäu­ben, Kokosöl, Wasser und Hasel­nüsse dazuge­ben und den Teig mit den Händen so lange kräftig kneten, bis er sich vollstän­dig vom Schüs­sel­rand löst.

Den Brotteig in die Kasten­form geben und fest andrü­cken. Dann mit der Form kräftig auf den Tisch stossen, damit keine Luftbla­sen entste­hen. Anschlies­send auf das Gitter im Backofen setzen und bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen.

Danach aus dem Ofen nehmen und das Brot aus der Form stürzen. Mit dem Boden nach oben erneut, aller­dings ohne Form, auf das Gitter setzen und weitere 20 Minuten backen.

Machen Sie den Stäbchen-Test: Wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt, ist das Brot fertig. Dann können Sie es aus dem Ofen nehmen und ausküh­len lassen.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/